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Bauwerksdaten: Verkehrsinfrastrukturen

Die Infrastrukturen zur verkehrlichen Erschließung - dies sind vor allem Straßen, Wege und Schienen - umfassen in Deutschland ein Materiallager von rund zehn Milliarden Tonnen. 90 % davon "stecken" in Straßen. Dominiert werden die Verkehrsinfrastrukturen von nicht-metallischen mineralischen Materialien, welche etwa 99 % des gesamten Verkehrsinfrastruktur-Materiallagers ausmachen. Den Rest bilden bituminöse Bindemittel im Straßenbau mit ca. 1 % sowie Metalle (0,2 %) und imprägniertes Holz der Schieneninfrastruktur (0,04 %). Die nicht-metallischen mineralischen Materialien umfassen vor allem Gesteinskörnungen. Dies sind Kiese, Sande und Natursteine wie Schotter, Splitt, Brechsand und Gesteinsmehle, sowie daraus hergestellte Baustoffe, wie z. B. Beton. Die ermittelten Materialmengen basieren auf Untersuchungen zum anthropogenen Materiallager in Deutschland (Schiller et al. 2015). Sie wurden im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden (IÖR) in Kooperation mit dem Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie und der INTECUS GmbH Dresden durchgeführt.

Mengen, Längen und Breiten

Verkehrsinfrastrukturen Materiallager

Verkehrsinfrastrukturen im Vergleich