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Bauwerksdaten: Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen

Die Infrastrukturen zur Versorgung mit Wasser und Entsorgung von Abwasser umfassen in Deutschland ein Materiallager von rund 2,3 Milliarden Tonnen. Dieses Materiallager ist zu fast gleichen Anteilen auf die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung verteilt.

Beim Trinkwasser sind neben dem "Leitungsnetz" (DN 100 bis DN 800) in der "weiteren Trinkwasserinfrastruktur" Wasserspeicher, Wasserwerke und Talsperren erfasst. Beim Abwasser ist das "Kanalnetz" erfasst, die "weitere Abwasserinfrastruktur" enthält Schächte, Kläranlagen und Regenwasserentlastungsbauwerke.

Dominiert werden die Wasserinfrastrukturen durch mineralische Materialien, welche etwa 99 % gesamten Materiallagers der Wasserinfrastruktur ausmachen. Den Rest umfassen Metalle (0,7 %) und Kunststoffe (0,2 %), vor allem im Bereich des Leitungs- bzw. Kanalnetzes.

Als Materialien werden nicht-metallische Minerale, Metalle, Kunststoffe, Holz und Sonstige erfasst. Nicht-metallische Minerale sind neben Kies, Sand und Schüttsteinen vor allem aus mineralischen Materialien hergestellte Baustoffe, wie Betone, diverse Mauersteine und Mörtel.

Die ermittelten Materialmengen basieren auf Untersuchungen zum anthropogenen Materiallager in Deutschland (Schiller et al. 2015). Die Untersuchungen wurden im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden (IÖR) in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und der INTECUS GmbH Dresden durchgeführt.

Mengen, Längen und Breiten

Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen - Materiallager

Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen im Vergleich